Naturreisen

Als Niederländer an einem Ostersonntag im Jahr 1722 mit drei Schiffen auf einer entlegenen Insel mitten im Ozean landeten, benannten sie diesen nach dem Tag ihrer Entdeckung, die Osterinsel. Für ihre Bewohner war die Insel jedoch seit je her der Mittelpunkt allen Seins und wurde von ihnen te pito o te Henua getauft, „Nabel der Welt“.


Argentinien gilt als das Land der sechs Kontinente und ist ein wahres Wunder der Natur mit all seinen Urwäldern und Wasserfällen, der unendlichen Pampa und den steilen Gletschern, die scheinbar den Himmel berühren. An der Küste der argentinischen Halbinsel Valdés tummeln sich zudem zahlreiche Meeressäugetiere.


Das arabische Trockental Wadi al-Hitan, zu Deutsch „das Tal der Wale“, südwestlich der ägyptischen Hauptstadt Kairo, wurde im Jahr 2005 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt und ist heute nicht nur ein fantastisches Ausflugsziel für Reisende, sondern auch eine wahre Schatzkammer für Archäologen.


Die Galapagosinseln gehören zum südamerikanischen Ecuador. Sie liegen unmittelbar auf dem Äquator und befinden sich mehrere hundert Kilometer vom Festland entfernt. Die Inselgruppe ist weltberühmt für ihren einmaligen Tierbestand und gilt seit dem bekannt werden des Nationalpark und der Charles-Darwin-Forschungsstation als Urlaubsparadies.


Die „Insel des Goldes“ wurde Sumatra aufgrund ihres Reichtums an Bodenschätzen einst genannt. Auch heute noch besitzt die indonesische Insel Sumatra eine enorme wirtschaftliche Bedeutung für ihr Land, dazu kommt der wachsende Tourismus auf dem tropischen Inselstaat. Der mit seinen exotischen Nationalparks ein weltweit begehrtes Reiseziel ist.


Die legendäre „Schatzinsel“ im Ostpazifik aus Robert Louis Stevensons gleichnamigem Bestseller existiert tatsächlich. Dieses exklusive Reiseziel liegt rund 550 Kilometer südwestlich der costaricanischen Küste und wurde auf den schönen Namen Isla del Coco getauft, die Kokosinsel von Costa Rica.


Tropische Regenwaldflächen, undurchdringliche Kiefernsümpfe und wildes Mangrovendickicht im Nordosten von Honduras umschließen das Biosphärenreservat Río Plátano. Es ist das Erste seiner Art in Zentralamerika. Mit Ausdauer und Abenteuergeist im Gepäck, erwartet Reisende nach einigen Tagen im Urwald eine Idylle von scheinbar endlosen Sandstränden, und Alleen aus Kokospalmen.


Angrenzend an den pazifischen Ozean liegen im Nordwesten von Costa Rica die Naturschutzgebiete Guanacaste. Eine Reise in diesen tropischen Geheimtipp Zentralamerikas verspricht neben dem am besten erhaltenen tropischen Trockenwaldgebieten Mittelamerikas, feucht-tropische Regenwälder, weite Flächen von Savannengras und wuchernde Mangrovenwälder.


Der erste Blick auf die Komodo Inseln von Indonesien erinnern an einen wahrgewordenen Südseetraum. Türkisfarben schimmerndes Meer umspült den seichten Strand und die Korallenriffe der Insel. Steilabfallende Felshänge, tropische Mangrovenwälder und eine exotische Tierwelt runden die Abenteuerreise in den asiatischen Tropen ab.


An der südlichen Spitze des Stadtstaates Singapurs liegt die mit dem Festland verbundene Insel Sentosa. Einst von den Briten als Festung erbaut, wurde Sentosa in den 70er Jahren zu einem Vergnügungsparadies umgestaltet. Hier reiht sich eine Attraktion an die andere.


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