Hinduismus- & Yogareisen

Als im 16. Jahrhundert die Erde anfing zu beben wurde eine der größten hinduistischen Tempelanlagen Südostasiens fast vollständig zerstört. Jahrhunderte später machten sich ehrgeizige Archäologen aus Holland und Indonesien daran, mit modernsten Techniken dieses Riesenpuzzel wieder zusammenzusetzen. Das Ergebnis, der Hindutempel von Prambanan, kann heute in Indonesien besichtigt werden.

"Many Races, one nation, one Singapore". Dieser Slogan aus dem Jahr 1990 anlässlich des 25. Jahrestags des Stadtstaates verdeutlicht die hier vorzufindende kulturelle Vielfalt. Gruppen unterschiedlichster Weltanschauungen und Normvorstellungen leben auf engstem Raum zusammen und gerade dies macht den besonderen Reiz Singapurs aus.

Die Batu Caves befinden sich etwa 13 km nördlich von Malaysia´s Hauptstadt Kuala Lumpur. Sie wurden vor gerade einmal 100 Jahren entdeckt und entwickelten sich seitdem zu einem Touristenmagnet aber auch zum Pilgerzentrum für viele Hindus.

Gegenüber dem Hafen von Mumbai, der überfüllten Metropole Indiens liegt in einer ruhigen Bucht die Insel Elephanta. Sie beherbergt die berühmten Höhlen von Elephanta, die aus dem siebten Jahrhundert stammen und zu den schönsten Kunstwerken Indiens zählen. Täglich verkehren darum viele kleine Touristenboote zwischen dieser Insel und Mumbai.

Im indischen Bundesstaat Orissa liegt für Touristen noch ein echter Geheimtipp der indischen Tempelbaukunst verborgen. Der Sonnentempel von Konarak, ist einer der schönsten Tempelanlagen des hinduistischen Glaubens und gehört heute zum UNESCO Weltkulturerbe.

Indien ist die Wiege des Yoga. Hier entstanden vor tausenden von Jahren die Veden, Puranas und Sutren. Der multiethnische Staat in Südasien mit seinen über 1,2 Milliarden Einwohnern ist die Wiege großer Religionen: Hinduismus, Buddhismus, Jainismus und Sikhismus. Später kamen der Islam sowie durch Missionierung das Christentum hinzu, so dass bis heute eine große religiöse Vielfalt herrscht.

Ubud bildet mit seinen etwa 30.000 Einwohnern das kulturelle Zentrum Balis. Zahlreiche Musiker und Tänzer, vor allem aber Maler, haben sich einst hier niedergelassen. So auch der deutschstämmige Künstler Walter Spies, der seit den 30er Jahren die Balinesische Malerei neu gestaltete.

Inmitten des indischen Ozeans gelegen, vereint die indonesische Insel Bali traumhaft weiße Sandstrände, tropische Wälder und Berge mit Reisterrassen und nicht zu vergessen etliche hinduistische Heiligtümer. Bali gehört seit 1949 zu Indonesien und gilt als die westlichste der Kleinen Sunda-Inseln.