Wer seinen Urlaub in Bulgarien verbringt, wird auf eine große landschaftliche und kulturelle Vielfalt treffen mit charmanten Städten wie Plovdiv und Nessebar, mittelalterlichen Klöstern, eindrucksvollen Gebirgszügen und unberührter Natur. Nicht zuletzt dank der günstigen Preise ist Bulgarien zum äußerst beliebten Reiseziel aufgestiegen.
Städte und Kultstätten
In faszinierenden Nationalparks und Landschaften verbergen sich eindrucksvolle Denkmäler, die zum Weltkulturerbe der UNESCO zählen. Thraker, Griechen, Makedonen, Römer und Byzantiner haben in Bulgarien ebenso wie die Osmanen zahlreiche beeindruckende Bauwerke hinterlassen, die für jeden Geschichtsinteressierten ein Muss auf einer christlichen Reise sind.
Dazu zählt auch Bulgariens Hauptstadt Sofia. Die Stadt blickt auf eine wechselvolle Historie zurück. Im 7. Jahrhundert v. Chr. wurde sie als Siedlung “Serdica” von den thrakischen Serden gegründet. Heute ist Sofia das politische und kulturelle Zentrum des Landes. In der schönen Innenstadt mit ihren Parks, netten Restaurants und Cafés gibt es viel zu entdecken.Die Altstadt von Nessebar auf einer Halbinsel im Schwarzen Meer ist eines der Highlights. Die wunderschöne Stadt ist ein einzigartiges Museum. Ihre zweitausendjährige Geschichte lässt Besucher tief in die thrakische, hellenische und mittelalterliche Geschichte Bulgariens eintauchen. Auch das Kloster Sweti Joan Prodrom ist ein bulgarisch-orthodoxes Kloster in Südbulgarien ist einen Besuch wert. Es zählt zu den wichtigsten Pilgerstätten einer christlichen Reise nach Bulgarien.
Neben Kulturreisenden kommen auch Erholungssuchende, Naturliebhaber und Wanderer voll auf ihre Kosten. Südlich von Sofia liegt das bulgarische Paradies für Bergsteiger. Der Nationalpark Rila hat neben idyllischer Flora und artenreicher Fauna erholsame Stunden in Hülle und Fülle zu bieten. Hoch oben in den Bergen liegt das Kloster Rila, im mittelalterlichen Bulgarien das Zentrum aller Kultur. Heute beherbergt es zahlreiche kulturelle Schätze und ist seit 1983 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.
von Melanie Kiel