Buddhistische Reisen

In einem fruchtbaren Tal auf der indonesischen Insel Java, glaubten Entdecker der Neuzeit zunächst einen neuen Berg entdeckt zu haben, bis sich rausstellte, dass unter vulkanischen Asche und wuchernder Vegetation der buddhistische Tempel Borobodur vergraben liegt. Eine der größten buddhistischen Tempelanlagen in ganz Südostasien.

"Many Races, one nation, one Singapore". Dieser Slogan beschreibt genau das, was den besonderen Reiz Singapurs ausmacht, denn hier treffen verschiedene Kulturen und Normvorstellungen aus aller Welt aufeinander. Dementsprechend bunt gemischt sind auch die Sehenswürdigkeiten, die der Stadtstaat zu bieten hat. Wer auf der Suche nach buddhistischen Heiligtümern ist, wird in Singapur fündig.

Weniger bekannt als Phuket, aber ebenso eine Reise wert, ist das im südlichen Thailand gelegene Krabi. Besonders beeindruckend sind die zahlreichen Buchten und bizarren Felsformationen der Phang Nga Bay.

Entlang der berühmten Seidenstraße von China, befindet sich die zauberhafte Unterwelt buddhistischen Höhlen von Mogao. Die einheimischen Chinesen nennen diesen heiligen Ort Mogaoku, was so viel bedeutet wie „Unvergleichliche Höhlen“. Bei einer Reise in die chinesische Provinz Gansu kann man sich davon selbst überzeugen.

Ayutthaya ist die ehemalige Hauptstadt des Königreichs Siam und wurde 1350 von Ramathibodi gegründet. 1767 wurde Ayutthaya von birmanischen Truppen niedergebrannt, sodass von dem einstigen Reich nur noch Ruinen übrig geblieben sind.

Kaum eine andere Metropole der Welt ist so facettenreich und dynamisch wie Thailands Hauptstadt Bangkok. Das Stadtbild ist geprägt von Wolkenkratzern, hochmodernen Einkaufsstraßen, aber auch zahlreichen Tempelanlagen. Hier prallen verschiedenste Kulturen und krasse soziale Gegensätze aufeinander.

In der malerischen Landschaft der chinesischen Provinz Henan ruhen seit hunderten von Jahren die buddhistischen Grotten von Longmen und in ihnen fast 100.000 Buddhastatuen aus Felsengestein. Für die Welterbekommission repräsentieren diese Grotten den Gipfel der chinesischen Steinschnitzerkunst.

Auf der Suche nach dem Ort der Erleuchtung pilgern Anhänger des buddhistischen Glaubens seit der Frühzeit nach Bodhgaya in Indien. Seit dem zweiten Jahrhundert steht an dieser Stelle der buddhistische Mahabodhi-Tempel, er gilt als Geburtsort des Buddhismus.

Im kleinen indischen Ort Sanchi finden Buddhisten und Menschen aus aller Welt, auf der Suche nach Spiritualität, den heiligen Baum des Lebens und der Erleuchtung. Dieser ist Teil des über 2000 Jahre alten buddhistischen Heiligtums von Sanchi und gehört seit dem Jahr 1989 zum UNESCO Weltkulturerbe.