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Peru ca. dreieinhalb Mal so groß wie die
Bundesrepublik Deutschland beherbergt in etwa 28 Millionen Menschen.
Somit kommen auf einen Quadratkilomter 22 Menschen. Peru unterteilt
sich landschaftlich in drei Bereiche. Die Küste (la costa), die
Bergkette (la sierra) und den Regenwald (la selva) bzw. Nebelwald
(Montaña).
Die Küste (la costa)
Der
kalte Humboldtstrom aus der Antarktis beeinflusst das Klima der
Küstenregion und sorgt für trockenes Klima, da sich weder
durch den Humboldstrom noch den kalten Winden aus Osten Regenwolken
bilden können. Die trockenste Wüste unseres Planeten, die
Atacama-Wüste, erstreckt sich vom südlichen Peru bis weit
nach Chile. Südlich von Lima bis zur chilenischen Grenze ist
Landwirtschaft nur entlang der aus den Anden kommenden Flüsse,
in Flussoasen, möglich. Die Jahresdurchschnittstemperatur
beträgt 12°C im Winter und 35°C im Sommer.
Die
Bergkette (la sierra)
Hinter der doch recht schmalen
Küstenregion Perus befinden sich die Anden. Der Name Anden kommt
von „andenes“ was soviel wie Terrassen bedeutet. Die Anden sind
die längste Gebirgskette der Erde und bilden in Peru das
sogenannte „altiplano“, eine Hochebene, die das Zentrum des
Inkarreiches darstellte. Auch der Titicacasee befindet sich auf
dieser Hochebene, fast 4000 Meter hohen Hochebene. Auch gibt es
sporadisch vulkanische Aktivitäten in der sierra. So droht der
Ubinas (900 km südlich von Lima) auszubrechen.
Der
Regenwald
Auf über der Hälfte der Fläche Perus
befindet sich der Regen- bzw. Nebelwald, der sich östlich der
Anden nach Westen hin erstreckt. Die Jahresdurchschnittstemperatur
beträgt 26°C und es fallen jährlich ca. 3.600 mm Wasser
vom Himmel. Hier entspringen viele Flüsse, die über das
Amazonasbecken bis hin zu dem großen Strom nach Brasilien
fließen.
Die Flüsse, die sich durch den fast
undurchdringlichen peruanischen Amazonaswald schlängeln, werden
als wichtige Verkehrswege genutzt. Einige Regionen sind vom
Straßennetz abgeschnitten, so dass man Iquitos zum Beispiel nur
aus der Luft oder per Boot erreichen kann.
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