Minka heißt es in Quechua, der Sprache der peruanischen Ureinwohner, wenn statt Steuern zu zahlen Jeder einen praktischen Beitrag zur Gemeinschaft leistet. Dieses Rudiment aus präkolumbischer Zeit hat einen angenehmen Nebeneffekt. Das soziale Gefüge und Zusammengehöhrigkeitsgefühl der Mitglieder der Gemeinschaft wird gestärkt. So sind die Menschen weniger neidisch auf das Hab und Gut des Nachbarn, weil ja Jeder seinen Teil dazu beigetragen hat.
Wäre ich Bürgermeister einer deutschen Stadt, würde ich versuchen dieses System hier und da zu etablieren. Sozusagen als Therapie gegen die fortschreitende Verfremdung in unserer Gesellschaft.
Hier ist alles noch ganz anders, so ursprünglich. Die Umgebung, die Menschen und deren Gedanken lassen einen die Inkaische Kultur so lebendig erscheinen. Die Inkas haben drei einfache goldene Regeln etabliert, die unter Anderem die Grundpfeiler ihrer Zivilisation bildeten. "Ama suwa, ama llulla, ama qilla" - Du sollst nicht stehlen, du sollst nicht lügen und du sollst nicht faul sein, waren ihre Maximen. Den Bewohnern dieser beiden Inseln sind diese Gebote nicht nur geläufig sondern sogar bis heute heilig.