Machu Picchu - Eine Reise

Der Machu Picchu ist mit Sicherheit das bekannteste und beeindruckendste Werk inkaischer Baukunst in Peru. Auf 2.360m Höhe inmitten des Nebelwaldes liegt die Stadt in ihrem ewigen Schlummer. Die Anziehungskraft des Machu Picchu ergreift Jeden irgendwann.

Machu Picchu - Eine Reise wert
Auf unserer Reise kommen wir zu den etwa 112 km nordwestlich von Cuzco entfernt liegenden Ruinen von Machu Picchu. Der Huayna Picchu ("Junger Gipfel") und dem Machu Picchu ("Alter Gipfel") säumen die 2.360 hohe Ruinenstadt.

Zum Machu Picchu kommt man entweder über den 42 Kilometer langen Inca Trail gewandert oder aber man reist per Bahn und Bus zum Machu Picchu. Die große Anzahl der Reisenden ist inzwischen zu einem Problem geworden, so dass die UNESCO das Kulturerbe Kurzzeitig auf die Rote Liste der gefährdeten Welterbes gesetzt hat, sozusagen als Warnsignal für die Regierung. Das Bewandern des Inkatrails ist bereits limitiert worden. Lizenzen gibt es nur für 500 Wanderer Täglich und ein Autorisierter Guide ist Pflicht.

Der Tourismus hat auch seine Positiven Seiten, vor allem für die arme indianische Landbevölkerung Perus. Viele Menschen leben von den Touristen. Mit Ihren Kindern auf dem Rücken, die liebevoll in bunte Baumwolltücher eingewickelt sind, verkaufen sie ihre selbstgebackenen und -gekochten Leckereien in den Zügen, auf den Bussen und in den Strassen. Typisch Peru, denke ich mir und schaue der Szene mit einem zufriedenem Lächeln nach. Man gönnt den Frauen den kargen Lohn, den sie durch Ihre harte tägliche Arbeit verdienen. Ein Soziales Netz wie in Deutschland gibt es nicht. Eine Frau, die von Ihrem Mann im Stich gelassen wird hat keinen Schutz und nur wenige ruhige Momente im Leben.

Unsere Reise geht weiter zum Heiligtum der Inkas. Die aus Massiven Granitblöcken errichtete Stadt prunkt immernoch eindrucksvoll inmitten des Nebelwaldes. Jede Mauer scheint seine Geschichte zu erzählen jedes Haus berichtet von einem Schicksal. Touristen gibt es im Moment nur wenige, was angenehm auffällt, denn wir reisen bewusst nicht in der Hauptsaison.

(Fortsetzung folgt)